Kapitel 9 -Katerstimmung-

Lem: "Und dann bekam ich solche Angst!

Der Autoscheinwerfer war eine Taschenlampe. Da war jemand im Garten!"

Bella: "Mmh."

Lem: "Da war wirklich ein Lichtkegel."

Bella: "Vielleicht von eurem Nachbar. Der hat bestimmt Schnecken gesucht. Das macht unserer auch immer mitten in der Nacht."

Lem: "Nein, unsere Hecken sind ganz dicht."

Bella: "Hast du das bei der Polizei gemeldet?"

Lem: "Was? Das geht doch nicht!"


Bella: "Aha! Warum wohl nicht?"



Lem: "Bella!"

Bella: "Ja, ich kann jetzt nichts dafür, dass du ein schlechtes Gewissen hast!"

Lem: "Ich konnte nur nicht einschlafen, obwohl ich mir meine Lieblingshandtaschen vorgestellt habe."

Bella: "Ich sage nur Modemafia!"

Lem: "Ich war schweißgebadet!"

Bella: "Du hast doch den Hund, der lässt sicher keinen rein."

Lem: "Ach, wenn der schläft, hört der nichts."




Bella: "Aber mal im Ernst, wer sollte dich denn erkennen und bedrohen?"

Lem: "Vielen Dank auch!"

Bella: "Sei nicht gleich sauer. Einmal warst du in Arnheim und dann in der Kneipe. Du bist als modeinteressierte Journalistin aufgetreten. Danach hat dich doch keiner verfolgt. Es gibt keine Verbindung zum organisierten Verbrechen. Der Mord war zwar dramatisch inszeniert und die Entwürfe sind spektakulär, aber wir spielen da keine Rolle. Das ist alles pure Fantasie, damit unser Alltag  ein bisschen spannender wird.

Lem: "Na, dann geh ich jetzt mal den Hund wecken."


Bella: "Die Zeichnungen sind doch bei mir sicher. Ich werde mich jetzt noch ein bisschen um unseren Fall kümmern. Und du fährst schön arbeiten und relaxt danach mal mit Shopping. Aber dreh dich nicht um. Haha!"

Lem: "Aha! Ich werde um meinen Schlaf gebracht! Vielleicht sogar bedroht! Und Madame sitzt um diese Uhrzeit noch gemütlich bei einer Tasse Kaffee am Tisch und amüsiert sich auf meine Kosten."

Bella: "Du bist heute aber ganz schön empfindlich."


Kapitel 10 -Wie auch immer-

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