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Pantöffelchen dabei?

Also Lem bringt ja grundsätzlich ihre Pantöffelchen mit.

Letztens war es mal wieder soweit, der Besuch bei einer netten Bekannten. Tja, wird sich sobald nicht wiederholen, wir haben ja erhöhte Corona-Zahlen. Trotzdem, man kann ja in der Zwischenzeit über so manches nachdenken. Zum Beispiel die Attitude, aufgrund des gepflegten Bodens, höflich nachzufragen, ob man nicht die Schuhe ausziehen soll?

Irgendwie haben wir uns daran gewöhnt. Besonders zu den Zeiten als unsere Babys über den Boden krabbelten, war das durchaus angemessen. Aber inzwischen sind die Babies ausgezogen und man geht zu den Freundinnen, wo die Babys auch schon ausgezogen sind und fragt ganz automatisch, ob man seine schönen Sneakers bis Stiefel auszuziehen soll. Sehr oft werden einem, seien wir mal ehrlich, nicht formvollendete, farblich nicht passende und auf keinen Fall wohlduftende Filzpantoffel angeboten. So schleicht und schlurft man denn dahin und fühlt sich gleich um einiges weniger comfortable!

Bei einem Telefonat mit Lem kam dann heraus, dass diese grundsätzlich ihre hübschen Pantöffelchen in einem Beutel mitführt, um jederzeit gewappnet zu sein. Das hat einerseits mit der angeborenen Höflichkeit zu tun, man möchte der Gastgeberin nicht vor den Kopf stoßen und andererseits möchte man seine Füße aber auch nicht in fremde Schuhe stecken. Unbeschuht mit löchrigen Söckchen, die Wintergarderobe ist ja noch nicht komplett durchgesehen, mag man seine Zehen auch nicht präsentieren. Neuerdings nehmen ja auch alle ihre Yogamatte überall mit. Da macht ein weiteres Täschchen doch gar keine Mühe.

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